Studentat der Dominikanerprovinz Teutonia - Berichte 2015

zu den Beiträgen aus den Jahren: 2016 - 2014 - 2013 - 2012 - 2011 - 2010

30.10.2015 bis 01.11.2015 Formationswochenende im Haus Giersberg (Bonn)

Methoden praktischer Bibelarbeit:
Haben Sie sich schon mal überlegt, wie dem Apostel Jakobus vor der Gefangennahme Jesu im Garten Gethsemani zu Mute war? Wussten Sie, dass Barnabas Heuchlern auf den Leim gegangen ist? Haben Sie auf Ihrer Suche nach Gottes Güte mal versucht, sich einfach umzudrehen und nachzukucken, ob Sie Ihnen vielleicht schon folgt?

Wenn Sie diese Fragen mit „Nein“ beantworten, sie aber trotzdem spannend finden, dann wären Sie auf dem Ausbildungswochenende unseres Studentats wahrscheinlich auf Ihre Kosten gekommen. Von 30. Oktober bis 1. November 2015 haben wir uns nämlich mit verschiedenen Methoden praktischer Bibelarbeit auseinandergesetzt. Jeder von uns Studenten suchte nach einer ungewöhnlichen Weise, die Brüder mit der Heiligen Schrift zu konfrontieren. So setzten wir ein „Denkmal“, indem wir eine Momentaufnahme aus dem Mahl nachstellten, das nach der Schilderung des Galaterbriefs zum sog. Antiochenischen Zwischenfall zwischen Paulus und Petrus geführt hat (Gal 2,11-16). In einem Bibliolog versuchten wir uns in die Rolle einiger Jünger am Vorabend der Passion Christi zu versetzen. Außerdem probierten wir uns als Cartoonisten aus, als wir den 23. Psalm auf gerußte Diascheiben ritzten, die wir uns dann gegenseitig vorführten. Zu guter Letzt knüpften wir an den Dialog zwischen Jesus und seiner Mutter an einem „Knotenpunkt“ der Erzählung der Hochzeit von Kana an (Joh 2,1-11) und fragten uns, wie Maria sonst noch hätte reagieren können, um besser zu verstehen, warum sie genau so gehandelt hat, wie es der Evangelist beschreibt.

Wer sich so intensiv mit einem Thema auseinandersetzen möchte, der braucht dafür auch einen guten Ort. Diesen Ort haben wir im Haus Giersberg in Bonn bei unseren Brüdern Gottfried Michelbrand und Victor Gisbertz gefunden. Die beiden erfahrenen Klinikseelsorger und Pioniere der Palliativarbeit in Deutschland haben am südlichen Stadtrand Bonns nämlich einen Tagungsort aufgebaut, an dem sie für gewöhnlich Menschen auf die Seelsorge am Krankenbett vorbereiten, bzw. weiter qualifizieren.

Außerdem zeigten uns P. Victor und P. Gottfried ihren Arbeitsplatz am Bonner Malteser Krankenhaus gezeigt. Dort haben wir mit der Krankenhausgemeinde Messe gefeiert und unser Formationswochenende ausklingen lassen.

Text & Fotos: fr. Julian Th. Eder OP

30.08.2015 bis 06.09.2015 Pilgerfahrt zu den dominikanischen Stätten in Rom und Bologna

„Sommerzeit ist Reisezeit“ – dieser Satz galt in der letzten Woche auch für uns Dominikanerstudenten. Als Einstimmung auf unser Ordensjubiläum im kommenden Jahr nahmen wir an der Wallfahrt unserer Ordensprovinz in die italienischen Städte, die bereits in der Gründungszeit unseres Ordens von besonderer Bedeutung waren: Rom und Bologna.

Gemeinsam mit den Novizen, sowie Brüdern aus Vechta, Köln und Düsseldorf besuchten wir den Hauptsitz des Dominikanerordens in Santa Sabina auf dem Aventin, einem der sieben Hügel Roms, und trafen dort den Ordensmeister fr. Bruno Cadoré op. Auf dem Monte Mario zeigten uns die Schwestern das Stundenbuch des heiligen Dominikus, das unseren Ordensgründer auf seinen Reisen durch Europa begleitet hat. Außerdem besuchten wir die Dominikaner-Hochschule „Angelicum“, an der Schwestern und Brüder aus aller Welt Philosophie und Theologie studieren. Auch Petersdom und Lateranbasilika durften auf unserem Programm natürlich nicht fehlen.

Nach der Ankunft in Bologna, sagte uns die Stadtführerin: „Italien ist vor allem für drei Dinge bekannt: Geschichte, Kunst und gutes Essen.“ Damit brachte sie auch unser Programm auf den Punkt. In der Stadt, in der der Orden sein erstes Generalkapitel feierte, besuchten wir das Grab des hl. Dominikus. Der Leiter unserer Pilgerfahrt P. Philipp zeigte uns das einzige erhaltene Glasfenster des Dominikaners Jakob von Ulm. In kulinarischer Hinsicht erfuhren wir, dass der Italiener das wohl bekannteste Nudelgericht der Welt – die Spaghetti Bolognese – in dessen Heimatstadt schlicht als „Pasta al Ragù“ bestellt.

Um einige schöne Eindrücke reicher, kehrten wir zurück nach Mainz und danken den Brüdern für die tolle Organisation und die freundliche Aufnahme.

Text & Fotos: fr. Julian Th. Eder OP

14.06.2015 Heimatprimiz von fr. Philipp M. König OP

Am Sonntag, den 14.06. durften wir gemeinsam mit fr. Philipp die Heimatprimiz in St. Josef Riegelsberg feiern. Begonnen haben die Feierlichkeiten mit einer Prozession vom Elternhaus zur Pfarrkirche. Dort angekommen folgte die erste Heilige Messe, die fr. Philipp in "seiner" Pfarrkirche zelebrierte.
Der Primziprediger Pfarrer Stephan Wolff aus Koblenz hat dem Primizanten so einiges mit auf den Weg gegeben. Er sprach davon, dass es als Priester und Dominikaner wichtig sei mit leeren und manchmal auch schmutzigen Händen unterwegs zu sein, um weiter zu leiten, was man selbst nur empfangen kann. Schließlich hätten wir das beste nicht selbst in der Hand.
Im Anschluss an die Messe lud die Pfarrei zu einem Empfang mit Mittagessen und Kaffee ein. Hierbei wurde Eindrucksvoll bewiesen, dass man mittlerweile einige Erfahrungen im Ausrichten solcher Feierlichkeiten hat. Am Nachmittag versammelte sich dann noch einmal eine große Schaar um gemeinsam mit Philipp eine Dankandacht zu feiern und den Primizsegen zu empfangen. In dieser kleinen Feier wurde schließlich auch der Primizspruch von fr. Philipp noch einmal ganz deutlich:
"Dankt dem Vater mit Freude, denn er schenkt uns seinen Sohn".

Text: fr. Christoph T. Brandt OP
Fotos: Philipp Born

07.06.2015 Klosterprimiz von fr. Philipp M. König OP und fr. Daniel Stadtherr in St. Bonifaz

Am Sonntag, den 7.6 haben wir die Klosterprimiz unserer beiden Mitbrüder Daniel Stadtherr OP und Philipp Maria König OP gefeiert.
Im Gemeindegottesdienst um 18:00 Uhr feierte P. Philipp seine erste Heilige Messe in St. Bonifaz, nachdem P. Daniel schon am Freitag (5.6) mit uns den 80. Geburtstag von P. Franz gefeiert hatte.
Die Festpredigt hielt Prof. Philipp Müller, der an der katholischen Fakultät in Mainz Pastoraltheologie lehrt.
Nach dem festlichen Gottesdienst feierten die zahlreichen Gäste vor der Kirche noch lange weiter, wobei auch der Geburtstag von P. Georg, der eben an diesem Tag seinen 53. Geburtstag feierte, noch mit einem Ständchen bedacht wurde.
Für P. Philipp steht noch die Heimatprimiz in Riegelsberg am kommenden Sonntag (14.6) an, bevor sich dann beide Mitbrüder wieder aufmachen um ein mehrwöchiges Praktikum zu absolvieren.
Für alles was vor P. Daniel und P. Philipp liegt wünschen wir ihnen Gottes Segen.

Text und Fotos: fr. Augustinus J. Hildebrandt OP

31.05.2015 Heimatprimiz von fr. Daniel Stadtherr OP in St. Albert zu Leipzig

Einen Tag nach seiner Priesterweihe, stand für unseren Bruder Daniel Stadtherr OP bereits das nächste große Fest an: Zusammen mit vielen Menschen, die ihn seit seiner Kindheit kannten, ihn prägten und ihn in die Kirche als sein zu Hause eingeführt haben, feierte Daniel in seiner Heimatgemeinde St. Albert in Leipzig-Wahren seine erste Heilige Messe.

Der Prediger dieses Gottesdienstes war P. Martin Rosner OP aus dem Braunschweiger Dominikanerkonvent, dem es mit Hilfe von Ziburaschka/Чебурашка, einer Zeichentrickfigur aus dem Kulturraum der ehem. Sowjetunion gelang, eine charmante Verbindung zu Daniels Kindheit in Leipzig vor der Wende herzustellen. Er zeigte mit Ziburaschkas Hilfe ethische Grundsätze auf, die auch für uns Christen zentral sind und für Daniels Leben als Priester eine gute Richtschnur bilden können.

Im Anschluss an die Primizmesse lud die Pfarrei St. Albert noch zu einem Mittagessen ein, bei dem spürbar wurde, welche Freude in Daniels Heimat darüber herrscht, dass ein Mann aus ihrer Mitte nun als Priester im Dominikanerorden leben und – seinem Primizspruch entsprechend – von Gott verkünden wird: „In deinem Licht schauen wir das Licht“ (Ps 36,10). Am Nachmittag versammelte Daniel dann noch einmal die Gemeinde, seine Familie, seine Freunde und die dominikanische Familie zu einer feierlichen Maiandacht und beschloss einen für ihn und seine Heimatgemeinde sehr guten Tag.

fr. Julian Th. Eder OP
Fotos: fr. Julian Th. Eder OP

30.05.2015 Priesterweihe von Daniel Stadtherr OP und Philipp M. König OP – Leipzig, Neue Propsteikirche St. Trinitatis

„Veni, creator Spíritus – Komm Heil’ger Geist, der Leben schafft!“ – Diese Bitte aus dem Heilig-Geist-Hymnus richteten am Samstag, den 30. Mai 2015, mehr als 600 Frauen und Männer an Gott um Seinen Heiligen Geist für zwei junge Dominikaner zu erbitten. An diesem für die dominikanische Familie ganz besonderen Tag nämlich wurden die fratres Daniel Stadtherr OP und Philipp M. König OP von Bischof Dr. Heiner Koch, dem Diözesanbischof von Dresden-Meißen, zu Priestern geweiht.

Als Ort für ihre Weihe haben die beiden Neupriester die Neue Propsteikirche St. Trinitatis zu Leipzig gewählt, ein Gotteshaus, das drei Wochen zuvor eingeweiht wurde und für den Aufbruch und Schwung der Kirche dieser Stadt steht. Gemeinsam mit fr. Philipp und fr. Daniel feierten die dominikanische Familie, die Heimatgemeinden der beiden Neugeweihten St. Josef, Riegelsberg (fr. Philipp) und St. Albert, Leipzig-Wahren (fr. Daniel), sowie Freunde, Kommilitonen und viele Leipziger und füllten dabei die Propsteikirche bis auf den letzten Platz. Die priesterliche Aufgabe, Menschen zum Gottesdienst zusammenzuführen, haben die beiden Neugeweihten bereits in der Vorbereitung ihrer Weiheliturgie erfüllt. So gelang es ihnen beispielsweise, dass die Chöre von Daniels und Philipps Heimatgemeinden einen einzigen Projektchor gebildet und die Messdiener verschiedenster Gemeinden zusammengewirkt haben – ein Detail, das eine Facette des sehr schönen Weihegottesdienstes zum Ausdruck bringt.

Nach der Weihe selbst, hatten die Gäste Gelegenheit, den beiden Priestern zu gratulieren, ihnen ihre Segenswünsche auszusprechen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Den Abschluss dieses für unseren Orden so erfreulichen Tages bildete eine Dankandacht, der fr. Philipp – nun bereits als Priester – vorgestanden hat.

Wir Studenten der Dominikanerprovinz Teutonia freuen uns mit unseren Brüdern Philipp M. König OP und Daniel Stadtherr OP über ihre Priesterweihe, wünschen ihnen Gottes Segen für ihre Arbeit als Kaplan in Leipzig (fr. Philipp) und Studentenseelsorger in Worms (fr. Daniel) und hoffen, dass sie als Priester im Predigerorden mit viel Freude als Mittler zwischen Gott und den Menschen wirken.

fr. Julian Th. Eder OP
Fotos: fr. Dennis Halft OP

30.04. - 03.05.2015 Go East! Das Studentat in Ungarn

„Wo ist eigentlich die Grenze?“, fragte unser Mitbruder Augustinus auf der kurzen Zugfahrt von Wien nach Sopron. Wir konnten sie nicht ausmachen und erst im Bahnhof von Sopron wussten wir: Wir sind in Ungarn.

Vier Tage, vom dreißigsten April bis zum dritten Mai, haben wir im dortigen Dominikanerkonvent verbracht. Pater Tibor Bejczi machte uns nicht nur mit „Wiens kleiner Schwester“ Sopron bekannt, sondern auch mit dem seligen Dominikaner Bartholomäus de Martyribus. Ein Bischof, der sich um das Konzil von Trient verdient gemacht hat.

Mit Pater Innozenz von Szaniszló machten wir einen Sprung vom sechzehnten Jahrhundert in die Gegenwart. Er diskutierte mit uns über das Verhältnis von Säkularisierung und Säkularismus und führte uns in die kirchliche Landschaft Osteuropas ein.

In einer Rekreation erzählten die Brüder uns von ihrem verborgenen Leben als Dominikaner vor der Wende, denn im Kommunismus war der Dominikanerorden verboten. Bei ihren so unterschiedlichen Biographien fiel uns bald eines auf: Auffällig viele Mitbrüder in Ungarn stammen aus einer Stadt mit dem klingenden Namen „Hodmezövasarhely“.

„Was ist das Geheimnis von „Hodmezövasarhely“?, wollte unser Studentenmagister Pater Peter wissen. Es stellte sich heraus, dass eine unbeirrbare Dominikanerin der Schlüssel zu diesem Geheimnis ist. Sie gab den Glauben an die Kinder von „Hodmezövasarhely“ weiter und fürchtete das Gefängnis nicht.

Heute, 26 Jahre nach der Wende, wirkt die Vergangenheit immer noch nach. Die geographische Grenze, die wir überschritten haben, war unscheinbar. Die kulturelle Grenze jedoch erschien uns unübersehbar.
Es gibt viel zu entdecken in Ungarn und darum empfehlen wir: Nichts wie hin! Go East!

fr. Tobias R. Schrörs OP
Fotos: fr. Christoph T. Brandt OP, P. Tibor Bejczi, fr. Jószef Pápai OP

22.03.2015 Professerneuerung von fr. Tobias

Am Sonntag 22.03.2015 hat fr. Tobias in der Vesper in St. Bonifaz in Mainz seine Einfache Profess erneuert.
Das Professversprechen nahm P. Peter Kreuzwald OP, Vikar des Provinzials im Dominikanerkonvent in Mainz in Vertretung unseres Provinzials P. Johannes Bunnenberg OP entgegen.
Wir gratulieren fr. Tobias und wünschen ihm weiter eine gute Zeit.

fr. Christoph T. Brandt OP
Fotos: P. Georg Menke OP

08.03.2015 Professerneuerung von fr. Julian

Am Sonntag 08.03.2015 hat fr. Julian in einer Vesper in der Basílica de San Vicente Ferrer in Valencia seine Einfache Profess erneuert.
Das Professversprechen nahm P. Vincente Botella Cubells OP, Prior des Real Convento de Predicadores de Valencia in Vertretung unseres Provinzials P. Johannes Bunnenberg OP entgegen.
Wir gratulieren fr. Julian und wünschen ihm weiter eine gute Zeit für sein Studienjahr in Valencia.

fr. Christoph T. Brandt OP

08. - 13.02.2015 Werkwoche Medien

Die Studentate der Provinz des Hl. Albert sowie der Teutonia trafen sich vom
08.02.2015 bis zum 13.02.2015 zu einer gemeinsamen Werkwoche in Wien. Dieses Jahr bestand die Aufgabe darin die Kompetenzen im Umgang mit den verschiedenen Medien auszubauen.
Vier Referenten führten uns kompetent durch den Dschungel der Medienlandschaft.
Den Einstieg gestaltete am Montag Ferdinand Kaineder Leiter des Medienbüros der Ordensgemeinschaften in Österreich. Neben einem allgemeinen Einstieg in das Thema Medien stand die Frage im Vordergrund: „Was an mir ist für die Medien interessant?“. So konnte jeder von uns seinen ganz persönlichen Profilcheck durchführen.
Am Dienstag ging es dann ins Radio und ins Fernsehen. Auch wenn keiner der Teilnehmer tatsächlich auf Sendung ging, machte uns Anton Gatnar, der ehemalige Chefredakteur und Geschäftsführer von Radio Stephansdom, fit für den Umgang mit Radio- und Fernsehinterviews.
Mittwoch widmeten wir uns unter Anleitung von Wolfgang Zarl, Mitarbeiter in der Pressestelle der Diözese St. Pölten, den Printmedien. Dabei ging es auch um die Frage, wie ich eine Pressemeldung so verfasse, dass ich sie auch in der Presse unterbringen kann. Neben praktischen Tipps zum Verfassen von Pressemitteilungen stand auch der Umgang mit Redaktionen und Presseagenturen auf dem Programm.
Den vierten und damit letzten Tag unserer Werkwoche gestaltete Robert Hanke, Leiter der Arbeitsgemeinschaft Social Media im PR Verband Austria und Firmenberater. An diesem Tag erfuhren wir nützliche und hilfreiche Tipps zur Nutzung von Social Media für die PR-Arbeit. Dabei wurde mehr als deutlich, dass Facebook und Co. nur eine Ergänzung einer guten Homepage sein können.
Im Anschluss an die Arbeitseinheiten boten uns die Wiener Mitbrüder ausreichend Gelegenheit zur gemeinsamen Erholung und einen Besuch der Albertina. Wir danken allen Referenten für diese informative und lehrreiche Woche zum Thema Medien. Ein besonderer Dank gilt unseren Mitbrüdern in Wien für die Vorbereitung der Werkwoche und die Gastfreundschaft im Konvent.

fr. Christoph T. Brandt OP

28.01.2015 Thomasfest

Am Mittwoch, dem 28.1.2015 haben wir wieder unser alljährliches Thomasfest gefeiert. Der Einladung des Studentats waren zahlreiche Studierende und Lehrende der katholischen Fakultät und das bischöfliche Priesterseminar gefolgt. Gemeinsam mit der Gemeinde von St. Bonifaz feierten wir einen stimmungsvollen Gottesdienst, der von einer kleinen Schola aus Studierenden musikalisch begleitet wurde. Schwester M. Scholastika Jurt OP, die Generalpriorin der Dominikanerinnen vom Arenberg in Koblenz, stellte in ihrer Festpredigt das Staunen in den Mittelpunkt. Thomas sei ein großer, scharfsinniger Theologe gewesen, der aber sehr genau die Grenzen seines Verstehens kannte. Seine Texte geben Zeugnis von einem Mann, der staunend und anbetend vor dem unbegreiflichen Wesen Gottes stehen konnte.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es noch für alle Theologietreibenden einen reich gedeckten Tisch im Pfarrsaal. Mit leckerer Lasagne und Wein wurde der Festtag unseres großen Mitbruders beschlossen.

fr. Augustinus J. Hildebrandt OP